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Aktuell

Interview mit der Leiterin des “Kashozi Hospitals”

04 Juli, 2012 keine kommentare

Maximilian hatte während seines Aufenthalts in Tansania die Möglichkeit, das “Kashozi-Hospital” zu besuchen, welches von den Schwestern vor Ort geleitet wird und nur 5 Minuten von ihrem Konvent in Naigando entfernt liegt. Das „Kashozi Hospital“ wurde 1912 von einem holländischen Nonnenorden gegründet und befindet sich nun in der Hand unserer St. Therese Schwestern. Leiterin des Hospitals ist seit 2006 Sr. Flora Mchaki, welche Maximilian während seines Freiwilligen-Aufenthalts

Das Frauenbild in Tansania

14 Mai, 2012 keine kommentare

Ein Bericht von Maximilian Musiol: Die Rolle der Frau in der Gesellschaft ist in Tansania noch sehr konservativ geprägt. Grundsätzlich hat der Mann in einer Beziehung mehr Rechte und ist höher gestellt. Die Frau kümmert sich um den Haushalt und die Kinder. Nachdem viele Familien meistens noch ein Stück Land zur Bewirtschaftung besitzen, fällt auch diese Aufgabe der Frau zu. Denn der Mann versucht sein Glück häufig in der Stadt und arbeitet beispielsweise als Taxi-Fahrer, verkauft Zeitungen

Bericht von Maximilian – Teil 18

21 April, 2012 keine kommentare

Rwanda Während meiner Zeit in Rwanda fand vom 7-14. April die Memorial-Week statt, in welcher dem Genozid gedacht wurde. In Kigali selber hat man die Memorial-Week weniger zu spüren bekommen als auf dem Land, wo am Nachmittag das Leben praktisch zum Stillstand kam. Es fuhren von 12-15 Uhr keine Taxis und die Geschäfte waren alle geschlossen, da sich die Menschen in dieser Zeit an öffentlichen Plätzen wie Fußallplätzen trafen um den grausamen Genozid in den 90er-Jahren aufzuarbeiten. Bei jeder

Bericht von Maximilian – Teil 17

30 März, 2012 keine kommentare

17. Woche: Ausflug mit Platten Letzten Donnerstag machte ich einen kleinen Motorrad-Trip entlang des Viktoria-Sees bis an die Grenze von Uganda. Es war eine wunderschöne Schotterpiste, die mich durch viele afrikanische Dörfer und Klippen des Sees geführt hat. Nachdem in dieser ländlichen Umgebung kaum vorhandene Infrastruktur ist, sah ich keinen einzigen Weißen und die Afrikaner haben sich wahrscheinlich gefragt, was dieser seltsamer „Mzungu“(Weißer) hier zu suchen hat. Auf dem Rückweg

Bericht von Maximilian – Teil 16

24 März, 2012 keine kommentare

16. Woche: Respekt vor Hautfarbe Es ist seltsam, wie viel Eindruck die weiße Hautfarbe auf Afrikaner macht. Letzte Woche hat mich ein Freund mit dem Chef von „Seacom“ bekannt gemacht, eine Firma, die von Südafrika bis nach Tansania entlang der Küste ein Internetkabel verlegt hat. Er hat mitbekommen, dass ich in Bukoba arbeite und hat ein Treffen mit mir arrangiert, da er sich nun, nachdem er seine Millionen hat, wohltätig verwirklichen möchte und mich einstellen wollte. Natürlich habe ich

Bericht von Maximilian – Teil 15

22 März, 2012 keine kommentare

15. Woche: Profil Name: Theresia Charles Age: 18 Projekt: Schneiderei: 2009-2012 Theresia lebt hauptsächliche auf dem Konvent der Schwestern in Nyaigando, da ihre Mutter nicht die finanziellen Mittel hat, sie zu Hause zu versorgen. Ihre Mutter muss seit dem Tod ihres Ehemannes 1997 alleine leben und hat große Schwierigkeiten, alleine den Alltag zu bestreiten. Theresia kam mit den Schwestern erstmals 2004 in Kontakt. Sie hat von der Arbeit der St. Therese-Schwestern durch ihre Freundinnen erfahren,

Bericht von Maximilian – Teil 14

11 März, 2012 keine kommentare

14. Woche: Memory-Book Seminar Diesen Freitag wurde wie geplant das Memory-Book Seminar auf dem Konvent der Schwestern in Nyaigando mit 20 eingeladenen und vollzählig erschienen Eltern abgehalten. Die Schwestern haben großartige Arbeit geleistet. Ich habe ihnen über 20 Seiten Word-Material für die Erstellung des Seminars zur Verfügung gestellt, welches sie in kürzester Zeit in Swahili übersetzt und auf Poster zusammengefasst haben. Die Resonanz von den Eltern, die selber viele eigene Ideen

Bericht von Maximilian – Teil 13

04 März, 2012 keine kommentare

13. Woche: Memory Book Die meiste Zeit in dieser Woche habe ich an der Umsetzung des Memory-Books gearbeitet. Nächsten Freitag wird Sr. Gaudentia, die den engsten Kontakt zu den Menschen in Dörfern hat, 20 Eltern die AIDS haben, zu einem Seminar einladen, in welchem ihnen die Zielesetzungen und Umsetzungsmöglichkeiten des MB erklärt werden. Ich habe dieses Seminar inhaltlich vorbereitet (hierzu habe ich eine hilfreiche Vorlage aus dem Internet gefunden) und liste im Folgenden einige Punkte/Fragen

Bericht von Maximilian – Teil 12

25 Februar, 2012 keine kommentare

12. Woche: Bodaboda „Dieser Suizid-gefährdete Wahnsinnige fährt uns beide in den Tod!“ Solche Gedanken gehen einem durch den Kopf, wenn man einem Bodaboda-Fahrer (Motorrad-Taxi) sagt, dass man in 20min an der Khamisi-Road in Kampala sein muss, um seinen Bus nach Bukoba zu erwischen. Es ist schon gefährlich genug, ohne Zeitdruck in Kampala ein Bodaboda zu nehmen. Wenn man es aber eilig hat und der Fahrer einen Gang zulegt, werden alle Verkehrsregeln gebrochen. So rast man über rote Ampeln,

Bericht von Maximilian – Teil 11: Uganda

19 Februar, 2012 keine kommentare

11. Woche Kampala Als ich am Samstag Nachmittag in Kampala ankam, traf ich eine Freundin, die an der „Kampala Music School“ studiert. An diesem Tag fand ein Tanzwettbewerb in der Universität statt, welcher sich am Abend in eine Disko verwandelte. Nachdem wir den restlichen Nachmittag schon bei dem Wettbewerb waren, gingen wir noch anschließend zusammen in Kampala weg. Nachdem vor einiger Zeit Wahlen um den Einzug der Minister in das Parlament stattfanden, kam es im Stadtzentrum häufig zu gewaltsamen

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