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Bericht von Irene – Teil 10

04 Mai, 2014 keine kommentare

Es sind jetzt sechs Wochen her seit dem ich zum letzen Mal geschrieben habe. Wir hatten sehr viel zu tun und etwas unerwünschte Ereignisse, doch wir sind noch da!
Lily und ich haben mit einer Baumschule angefangen, da es in Nyaigando ein grosses Pflanzprojekt gibt. Es sollen im August etwa 200 000 Bäume gepflanzt werden. Es sind nur lokale Baumarten und es freut mich sehr, dabei zu helfen. Wir arbeiten dabei mit lokalen Leuten und es ist immer eine sehr schöne Zeit, wo wir viel austauschen können!
Der Englischunterricht geht weiter und ich habe mit meinen Klassen einen guten Rhythmus gefunden, da wir uns jetzt kennen und sie auch gemerkt haben, dass sie es schaffen, wenn sie sich wirklich Mühe geben! Die Schüler hatten jetzt zwei Wochen Osterferien und sind diese Woche zurück gekommen.
Lily und ich waren deswegen während den Ferien in der Stadt und haben bei einem Freund von uns, Andrew, Unterkunft gefunden. Es war sehr schön und wir konnten die Stadt richtig geniessen.

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Mit dem Rotaract Club von Bukoba hat sich unser Projekt in den letzten Wochen geändert und wir sind dabei, am 7. Juni ein grosses Event am CCM Platz in Bukoba zu machen. Es werden lokale  Sänger dabei sein, Tänzer, Schulen, Theater Gruppen. Unsere Klasse wird auch teilnehmen und ich übe jetzt mit 15 Schüler eine Coreographie! Doch so ein Event ist sehr viel Arbeit und wir hatten sehr viel zu erledigen : Meeting mit der Bank, Besuch im Krankenhaus von Bukoba, das wir mit diesem Event unterstützen werden, meetings mit allen möglichen Sponsoren, und natürlich viele Stunden Tanztraining! Lily und ich haben mit Hilfe von Afzal in Bukobq eine Tanzgruppe gegründet und haben sehr viel Spass! Jeder bringt etwas neues, etwas persönliches mit ein, und ich hoffe auf einen grossen Erfolg! Unsere Gruppe haben wir Eurafro genannt. Da haben wir unseren Mix der Kulturen!
Wir hatten auch weniger schöne Erfahrungen während unseren Ferien, doch es war vielleicht nicht so schlecht für uns, auch so etwas mitzubekommen. Wir waren auf unserem Weg in die Stadt und haben bei einem Motorrad- und Autounfall teilgenommen. Uns ist zum Glück nichts passiert, aber wir haben alles mitbekommen. Es war ein grosser Schock zu sehen, wie es hier abläuft, wenn ein Unfall passiert. Wir haben uns um zwei Verlezte gekümmert und es war sehr schwer, zu sehen, wie wenig sie hier im Krankenhaus für sie machen konnten. Für uns war es sehr schwer, zu akzeptieren, dass nichts wirklich gemacht wurde obwohl sie ohne Helm auf den Kopf gefallen sind und in einem sehr schlechten Zustand waren. Doch unsere Kranken sind wieder auf den Beinen und beschweren sich nicht mehr so sehr über Schmerzen.
Lily und ich schreiben zusammen ein Englischbuch für unsere Schüler auf Kiswahili, so dass die Schüler nach unsere Abfahrt weiter selber lernen können und so dass nächste Freiwillige wissen, wo wir aufgehört haben. Da unser Kiswahili nicht perfekt ist, wird es dann von Afzal noch einmal durchgelesen. Wir haben ein gutes Team!
Paul, der Producer mit dem wir Tanzprojekt hatten, hat ein Problem mit seinem Studio bekommen und musste aus dem Haus ausziehen. Wir haben also beschlossen, ihm zu helfen und bauen jetzt ein neues Studio in der Stadt, das viel billiger sein wird für ihn. Er wird damit weiter arbeiten können. Lily und ich haben beschlossen, dass es eine gute Investition ist, da mit diesem Studio drei Leute vollzeit arbeiten können und auch ein gutes Einkommen haben werden. Wir hätten es nicht bei jedem gemacht, doch wir sehen in Paul eine grosse Kapazität, Musik zu machen. Er hat etwas von einem Musikgenie und er könnte keine andere Arbeit machen. Wir freuen uns sehr, ihm dabei zu helfen und es ist sehr lustig ein Studio zu designen! Wir hoffen, dass wir diese Woche noch mit unserer ersten Aufnahme anfangen können!

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Ce sont maintenant six semaines que je n’ai pas donné de nouvelles. Nous avions beaucoup de choses à faire et certains évènements non planifiés nous ont pris beaucoup de temps, mais nous sommes encore là !
Lily et moi avons commencé une école d’arbres à Nyaigando et aidons à planter des arbres locaux pour un grand projet de reforestation. Ils comptent planter en aout aux environs de 200 000 arbres. Nous travaillons avec des personnes du village et passons de bons moments à échanger des histoires de notre vie passée et à échanger nos cultures. Chaque rencontre est une belle expérience et nous faisons du bon travail de groupe!
Les cours d’anglais continuent et j’ai trouvé un bon rythme avec mes classes. Mes élèves sont devenus plus confident et apprennent avec plaisir. Ils avaient deux semaines de vacances pour Pâques et sont rentrés cette semaine.
Pendant nos deux semaines de vacances Lily et moi sommes restées en ville chez notre ami Andrew. Nous avons profité de la ville au maximum et avons de cette manière reçu une nouvelle image et impression de la ville.  Avec le Rotary Club de Bukoba, notre projet a changé et nous préparons une grande rencontre de danse, de musique et de théâtre le 7 juin au CCM à Bukoba. C’est un grand amphithéâtre qui n’a jamais été terminé et qui est resté en ruines. Cependant, c’est un endroit parfait pour accueillir beaucoup de monde et cet endroit a un certain charme. Nous avons invité des chanteurs locaux, des groupes de danse, des écoles, une université. Ma classe de danse participe également à cet événement et je travaille désormais avec 15 élèves pour créer la chorégraphie. Un tel événement demande beaucoup de travail, mais c’est un travail qui m’amuse et qui m’apprend pleins de nouvelles choses ! Avec cet événement nous allons aider l’hôpital de Bukoba qui est dans un état très critique. Lily, Afzal et moi avons créé un groupe de danse nommé Eurafro, c’est un grand succès ! Chacun apporte quelque chose de nouveau et nous avons un beau mélange de cultures.
Pendant nos vacances nous avons assisté à un accident de voiture et de moto. C’était très choquant mais heureusement il ne nous est rien arrivé. Nous avons pris en charge deux blessés et étions très  choquées par le manque de moyens à l’hôpital. Les deux blessés étaient tombés sur la tète et ne portaient pas de casque mais l’hôpital n’avait aucun moyen de faire un scanner du cerveau. Entre temps les blessés sont sortis de l’hôpital et se sentent beaucoup mieux !
Lily et moi écrivons un manuel en swahili pour apprendre l’anglais et nous amusons beaucoup à le faire ! Cependant, notre Swahili n’étant pas parfait, Afzal est notre correcteur. Nous avons un bon groupe !
Paul, le producteur avec lequel nous avions commencé un projet de musique a eu un problème avec son studio et a du partir de la maison. Lily et moi avons donc décidé de l’aider à construire un nouveau studio et d’investir dans son projet. Designer le Studio était génial et nous espérons commencer cette semaine encore avec le premier enregistrement. Nous voyons en Paul de vraies compétences musicales et ce studio va permettre à trois personnes de travailler à plein temps avec un bon revenu.